Den Sport zum integralen Bestandteil der Bauplanung erheben

Das Bestreben neuen Wohnraum zu schaffen, führt in Hamburg dazu, dass auch Sportflächen in Bauflächen umgewandelt werden. Außerdem brauchen die neuen Bürger zusätzliche Möglichkeiten und Flächen für wohnortnahen Sport. Vor diesem Hintergrund stellte die FDP Fraktion in der BV Altona den Antrag Sportflächen regelhaft in die Erstellung von neuen Bebauungsplänen zu integrieren (siehe anliegenden Antrag).

Dazu sagt Katarina Blume, sportpolitische Sprecherin der FDP Fraktion:

„Die Tendenz in Hamburg Sport in größeren und gut ausgestatteten Einrichtungen zu bündeln (Beispiel: Sportpark Bahrenfeld), ist ein guter Weg um vielseitige und vor allem zeitgemäße Sportangebote bereitzustellen. Dieser Ansatz ersetzt jedoch nicht die wohnortnahen, vielfältigen Sportmöglichkeiten in den großen neu entstehenden Quartieren , wie Neue Mitte Altona oder Holsten Areal. Unser Antrag will die regionalen Sportvereine und den Hamburger Sportbund als Träger öffentlicher Belange fest in die Entstehung von vorhabenbezogenen Bauplänen einbinden.

Der Bezirksversammlung  Altona wird nun am 27. April eine Beschlussempfehlung des Planungsausschusses vorgelegt , welche eine weichgespülte Version unseres Antrags darstellt. Diese formuliert, dass eine unverbindliche Stellungnahme vom HSB (Hamburger Sportbund) als Vertreter des organisierten Sports eingeholt werden soll , um die Bedarfsdeckung zu ermitteln. Außerdem sollen Sportflächen auch außerhalb des jeweiligen Planungsgebiets als Bedarfsdeckung herangezogen werden können. Wir halten Sportflächen im Planungsgebiet für den richtigen Weg.

Trotzdem wird die FDP Fraktion in der Bezirksversammlung der Vorlage zustimmen. Dass der Sport als eigenständige Anforderung in der Stadtplanung erkannt wird, ist ein großer Schritt für Hamburg. Altona ist damit, wie so oft, Vorreiter in einem wichtigen Gebiet.“