Sicherheit im Radverkehr – SPD, Grüne und die Polizei verzögern rote Radwegfurten in Altona

Im Verkehrsausschuss Altona zierten sich gestern die SPD, die Grünen und auch die Polizei, einen Antrag der FDP zu unterstützen.

„Wenn man ein Risiko erkennt, muß sofort gehandelt werden“!

Sagt dazu Ove Rybka, Verkehrsexperte und Versicherungsfachmann:
„Um Altona herum, in Eimsbüttel, Hamburg-Mitte, aber auch in Schleswig-Holstein weiß man, daß Radfahrer insbesondere durch abbiegende Autofahrer gefährdet sind. Eine klare Kennzeichnung auf der Straße weckt die Aufmerksamkeit der Autofahrer und schützt die Radfahrer. Ich kann nicht verstehen, dass ein derart klares Anliegen auf die lange Bank geschoben wird. Noch weniger verstehe ich, dass die Polizei in Altona in dieser Sicherheitsfrage gar kein Risiko sieht.“

Die Radwege in Altona sind schon schlecht genug, aber mit einer klaren Kennzeichnung, die auch Übereinstimmung mit den Nachbarbezirken ist, kann mit wenig Geld viel erreicht werden. Vielleicht läßt man die Radfahrer auch in Zukunft lieber über das Kopfsteinpflaster der Bernadottestraße holpern und setzt die geplanten 450.00 Euro nicht für den Asphalt sondern für die Sicherheit ein.