Sportpolitik in Hamburg und Altona

Nach der baupolizeilichen Schließung des Hochbunkers im Schanzenpark (Schneckenturm) erklärt Martin Scharlach der kulturpolitische Sprecher der FDP Fraktion in Altona:

 Der Senat verschenkt Schrottimmobilien und sorgt über sein Weisungsrecht dafür, dass Altona die Annahme nicht verweigern darf.

 Im Zuge der Neuordnung der Sportpolitik wurden zahlreiche Sportanlagen an Altona „verschenkt“. Annahmeverweigerung gab es nicht! Zwei dieser Geschenke wurden nach wenigen Wochen bereits aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Karl-Möller-Sportplatz an der Max Brauer Allee und der Schneckenturm im Schanzenpark. Der eine wegen Löchern auf der Spielfläche, der andere wegen Baufälligkeit und Schimmelbildung.  Dort kommen die bisherigen Mieter nicht einmal mehr an ihre Instrumente  Der Senat macht es sich etwas zu leicht, wenn er meint die Schrottimmobilien so einfach los zu werden.

 Ganz eindeutig stellt sich die FDP allerdings auch gegen die von den Grünen beförderte „Rettung“ des Schneckenturms durch Bereitstellung von Sanierungsmitteln aus der Mövenpick-Million, die für Verschönerungsmaßnahmen im Umfeld des Wasserturm gespendet wurden. Das ist gutes Geld, das nicht einfach verschleudert werden darf. Wir halten es nicht für verantwortlich, die Senatsversäumnisse auf Kosten der Bewohner im Schanzenviertel zu bereinigen. Das Geld wird auch nicht reichen, so viel ist allen Beteiligten klar. Für die Rettung des baufälligen Turms muß nach andern Wegen gesucht werden, Altonaer Mittel dürfen dafür nicht eingesetzt werden!