Schwarz-Grün in Altona geht an den Realitäten der Elbmeile vorbei
Meldung von: FDP Bezirksverband Altona
04.12.2007 -
Die Elbmeile hat sich längst verselbständigt. Da hilft auch kein Gutachten zur weiteren Entwicklung. Die vorhandene Bebauung und die in den nächsten drei Jahren realisierten Vorhaben, lassen eine Zukunft für die Fischverarbeitung nicht mehr zu. Die Mehrheitsfraktionen in Altona schaffen es doch auch bisher nicht das Gewerbe an der Elbmeile zu schützen. Die wiederholten Verkehrsbehinderungen durch Sport- und andere Veranstaltungen, der katastrophale Zustand der Straßen, alles wird kritiklos hingenommen. Wer das Gewerbe erhalten will, muss mehr tun als eine Gutachten in Auftrag zu geben.
Dazu Lorenz Flemming, der Vorsitzende des Bezirksverbands der FDP in Altona: „Wenn die Bebauung am Holzhafen, das Kreuzfahrtterminal, der Umbau des Kaispeichers D und die anderen Vorhaben in drei Jahren Realität sind, läutet die Totenglocke für das Lebensmittelgewerbe an der Elbmeile. Da werden auch keine Krokodilstränen mehr helfen. Ich halte es für richtig, bereits heute die Planung für das Altonaer Herzstück auf eine Zukunft auszurichten, die auch ohne die historischen Wurzeln auskommt. Ob von Schwarz-Grün gewollt oder nicht, hier entsteht ein moderner Stadtteil mit attraktiven Dienstleistungen und einem Handel, der für ganz Hamburg als Magnet wirkt.“