FDP Fraktion Altona: Wenn es dem Nachbarn nicht gefällt...? Ein neues Kapitel der unendlichen Kita- Geschichte Reventlowstrasse
Meldung von: FDP Bezirksfraktion Altona
21.10.2008 -
Seit mehr als 50 Jahren drücken sich Politik und Verwaltung in Altona um die längst überfälligen Änderungen des Baurechts in Othmarschen. Der Baustufenplan von 1954 für den größten Teil des Othmarscher Villenviertels ist seit Jahrzehnten ohne Schutz durch Politik oder Verwaltung dem Raubbau ausgesetzt.
Mitten hinein wurde eine Autobahnanschlussstelle mit den dazugehörigen Zubringerstraßen gebaut. Der Statthalter Platz vor dem S-Bahnhof Othmarschen wurde zu einem Busbahnhof, der weitflächig Park-and-Ride-Nutzer in die Wohngebiete lockt. Während der Fußball WM war die Reventlowstraße Aufmarschgebiet für zig Shuttle-Busse. Immer mit Ausnahmegenehmigungen? Nicht zu vergessen die geduldeten Gewerbenutzungen im geschützten Wohngebiet Othmarschen oder die Flugschneisen von zwei Flugplätzen.
Politik und Verwaltung haben sich immer blind und taub gestellt, froh wenn niemand sie an ihre Verantwortung erinnerte.
Dazu Lorenz Flemming, der FDP Fraktionsvorsitzende in der BV Altona: „Es wird Zeit, dass das Verhältnis des Staates zum Bürger an dieser Stelle gerade gerückt wird. Wir werden beantragen, dass der geltende Baustufenplan erneuert wird. Die Gegebenheiten, nach denen die Verwaltungsgerichtsbarkeit urteilen musste, entsprechen nicht den Realitäten. Hier sind insbesondere auch CDU und GAL gefragt, wenn der berechtigte Anspruch von SterniPark durchgesetzt werden soll, ohne die Recht der Nachbarn zu verletzen. Die FDP unterstützt die Kita Reventlowstraße ausdrücklich und fordert Rechtssicherheit für alle Beteiligten.“