Schwarz-Grün streicht die Segel in Blankenese

Meldung von: FDP Bezirksfraktion Altona

24.02.2009 - 

Starke Worte von GAL und CDU hat es in den letzten Monaten gegeben. Natürlich werde man das Verkehrskonzept in Blankenese umsetzen, mit allen Komponenten. Die Bürger werden es schon gut finden, wenn sie erst einmal da ist, die neue Ortsmitte. Und nun ein klarer, stummer Rückzug. Kein neuer Marktplatz, keine umgedrehte Blankeneser Bahnhofstraße, kein Minikreisel! Eine echte Bauchlandung! Die sich abzeichnete, als die CDU und die GAL in den letzten Monaten Argumente immer mehr durch „Überzeugung“ ersetzte.

Hochachtung können die Blankeneser für die Bürgerinitiative Pro Blankenese haben, die schnell deutlich machen konnte, dass Teile der Politik sich verrannt hatten. Nur Verhindern wird aber nicht reichen. Das Zentrum von Blankenese braucht gute Ideen, um für die nächsten Jahre gewappnet zu sein. Mit dem nötigen zeitlichen Abstand wird man sich um gute und akzeptierte Lösungen kümmern müssen. Die FDP steht dafür bereit.

Dazu Lorenz Flemming, Fraktionsvorsitzender der FDP Fraktion in Altona:

„Die konsequente Haltung der Bürger in Blankenese hat zu einer drastischen Kehrtwendung von Schwarz-Grün in Altona geführt. Starke Worte reichen nicht. Die Bilanz des letzen Jahres zeigt zwei weitere Bürgerbegehren und zwei verlorene Verwaltungsprozesse. Es ist an der Zeit, dass die Bezirksverwaltung und die Mehrheitsfraktionen sich dem Bürger wieder öffnen. Und das sollte schnell gehen.

Schwarz-Grün in Altona war das Modell für Koalition unter Bürgermeister von Beust. Es wäre gut und nicht überraschend, wenn das „Modell Blankenese“ auch für die Hamburger Schulpolitik als Vorbild dienen kann. Umkehren, bevor es zu spät ist, ist klüger als ein Verrennen in den Irrtum“