Frachtschiffe machen auch dicke Luft

Meldung von: FDP Bezirksfraktion Altona

09.06.2009 - 

Es ist wirklich an der Zeit, dass Hamburg sich mit der erheblichen Verschmutzung
der Hamburger Luft durch die Abgase der Seeschiffe beschäftigt. Der stetige Wind
verteilt die dicke Luft zwar schnell, aber er weht sie insbesondere auf das Gebiet des
Bezirks Altona.
Der Senat nennt als Einrichtungen, die sich für die landseitige Stromversorgung
eignen, die Kreuzfahrtterminals. Es gibt aber auch den Burchardkai und die Anlagen
von Eurokai, deren Kunden stetig Abgase in die Luft blasen. Die Bewohner der
Stadtteile Othmarschen, Ottensen und Altona-Altstadt kennen sich da aus.
Dazu Lorenz Flemming, der Bezirksvorsitzende der FDP in Altona: „Noch vor kurzem
war der Senat der Meinung, dass ale Abgase in Hamburg durch den stetigen Wind
schnell ins Umland verstreut werden. Die sensiblen Käufer der Luxusappartements
und – büros in der HafenCity haben genug Druck gemacht, damit das Thema
Luftverschmutzung durch die Berufsschifffahrt wahrgenommen wird. Nun darf aber
nicht zu kurz gesprungen werden. Auch Containerschiffe machen Dreck.
Die FDP Altona fordert, dass zügig an einer Gesamtlösung für die landseitige
Stromversorgung gearbeitet wird. Zwischen den Wohngebieten Altonas und den
Containerterminals liegt nur die Elbe. Die Abgase der Schiffe erreichen bei dem
vorherrschenden Wind aus westlichen Richtungen ungefiltert das Altonaer Ufer. Der
Senat ist zum umfassenden Handeln aufgefordert.“