Für und gegen Ikea
Wer hat denn nun recht?
Meldung von: FDP Kreisverband Altona
10.09.2009 -
Der Kreisverband Altona hat sich in seiner letzten Sitzung mit der geplanten Ansiedlung des ersten innenstädtischen IKEA-Möbelhauses beschäftigt, das in die Große Bergstraße nach Altona kommen soll.
Nachdem die erste Begeisterung der verschiedenen örtlichen Interessengruppen verraucht ist, geht der Weg schnurstracks in den üblichen Hickhack, der inzwischen jede kommunalpolitische Initiative begleitet über.
Es gibt natürlich ein beginnendes Bürgerbegehren „Contra Ikea“. Die Initiatoren möchten die vor fünf Jahren beschlossenen Ziele der Planungswerkstatt für die Wiederbelebung der Großen Bergstraße, die anschließend in das festgelegte Sanierungskonzept übernommen wurden, weiterhin realisieren. Ein Ikea-Kaufhaus gab es damals nicht einmal als Idee. Es liegt schon aus diesem Grund quer zu den Vorstellungen von damals. Dass der letzte Investor, der das Frappant-Gebäude, ein ganz wesentlicher Baustein der ganzen Gegend, umbauen wollte, schließlich entnervt das Handtuch geworfen hat, stört dabei nicht.
Es gibt aber auch eine generell positive Meinung zur Ikea-Ansiedlung. Ladenbesitzer und Gewerbetreibende in dem Gebiet haben daher ein Bürgerbegehren „Pro Ikea“ initiiert. Es soll die Bevölkerung motivieren sich für die weitere Entwicklung in dem Gebiet, dass einen jahrelangen Niedergang erlebt, einzusetzen.
Die FDP Altona unterstützt die Initiative „Pro Ikea“ und sammelt natürlich auch Unterschriften für das geplante Bürgerbegehren. Alle die auch aktiv werden wollen können sich wenden an bezirksvorstand@fdp-altona.de. Sie können sich auch die Unterschriftenliste hier runterladen und selbst sammeln.
Damit soll auch deutlich gemacht werden, dass die in Rede stehende Evokation der Bauplanung durch den Hamburger Senat nicht der richtige Weg ist. Die Bürger Altonas sind sehr wohl selbst in der Lage, ihre Stadt zu planen. Wie mit Möbelhäusern und der Evokation in Hamburg umgegangen wird, kann an dem Beispiel Möbel-Höffner in Eimsbüttel besichtigt werden. Und wie sagte der Erste Bürgermeister Ole von Beust vor einigen Monaten: “Auf Möbelhaus mehr oder weniger in Hamburg kommt es nicht an“.