Außerschulische Bildung
Was wird aus der außerschulischen Bildungslandschaft in Altona?
Meldung von: FDP Bezirksfraktion Altona
23.12.2009 -
Die Hamburger Schul- “Reform“ ist in vielerlei Hinsicht nicht bis zur Umsetzungsreife durchdacht; besonders deutlich wird dies bei der außerschulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen.
Insbesondere für Kinder und Jugendliche aus finanziell- und bildungsschwachen Familien muss die Gesellschaft die, vor allem zum Erwerb sozialer Kompetenzen und zur Förderung besonderer individueller Fähigkeiten wichtige, außerschulische Bildung ermöglichen.
Bisher wurde dieser Bildungsauftrag in Altona kompetent und engagiert vorwiegend von Trägern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA)erfüllt.
Die Hamburger Schul- “Reform“ sieht vor diese Aufgabe räumlich und verantwortlich in die Schule zu verlagern. Zum „WIE“ gibt es viele offene Fragen. Zwar hat Senatorin Goetsch diesen Teil der „Reform“ inzwischen zurückgestellt, doch das macht die Situation nicht besser.
Dazu Dr. Ursula Augener, Mitglied der FDP-Fraktion in Altona:
„Es kann doch nicht angehen, dass die gut funktionierende außerschulische Bildungslandschaft völlig umgegraben werden soll, und zwar so, dass eine Absenkung des Standards bei verstärkter finanzieller Belastung der Eltern befürchtet werden muss - dann aber dieses umwälzende Projekt auf unbekannte Zeit zurück gestellt wurde! Damit ist für die Träger der Offenen Kinder und Jugendarbeit jede verantwortungsvolle inhaltliche und finanzielle Planung über ein Jahr hinaus unmöglich gemacht worden.
Wir, die FDP-Fraktion Altona, haben zusammen mit der SPD-Fraktion Altona ein Auskunftsersuchen mit den drängendsten Fragen gestellt, in der Hoffnung, nach Beantwortung durch BSB und BSG etwas mehr unserer Verantwortung gerecht werden zu können, die sinnvolle und nachhaltige Arbeit in der offenen Kinder und Jugendarbeit zu unterstützen.“