Schade wär’s halt schon – oder von der Sensibilität eines Schlachterhundes
Meldung von: FDP Bezirksfraktion Altona
03.08.2010 -
Was hat die SAGA nicht alles in Stellung gebracht um am Elbberg neu bauen zu können. Erinnert sei nur an die Vernachlässigung historischer Saalhäuser und weiterer Gebäude, die z.T. aus dem 17. Jahrhundert stammen, am Elbberg. Sie sind von kulturhistorischer Bedeutung für Altona – aber, was soll’s. Vernachlässigen und dann weg mit den „ollen Buden“. Man kann dann ja neu und doller bauen, in einem wertvollen Quartier. Und damit ramponiert man dann das, was einem eigentlich lieb und teuer sein sollte. Bis vom einstigen Wert nix mehr zu finden ist.
Dazu Martin Scharlach, FDP-Fraktion Altona:
Die nun bekannt gewordenen Pläne der SAGA zeichnen sich durch die Sensibilität eines Schlachterhundes aus. Es ist schon bemerkenswert, dass die SAGA -deren Wurzeln ja in Altona liegen- ein kulturhistorisch wertvolles Ensemble hat verwahrlosen lassen und eine Neubebauung plant, die nun auch den letzten Rest an Einfühlungsvermögen missen lässt. Mit Schwitz und Mühe, unterstützt durch die Mehrheit der Bürger in der Anhörung, hat sich der „Tower“ an der Sichelfläche verhindern lassen – da platzt die SAGA mit ihrem „Elbberg-Tower“ ins Geschäft.
Genau in dem Bereich des Elbufers, der einen Wert an sich darstellt und noch einen Restelbblick erlaubt, will man klotzen (mit rd. 27 m Höhe) und damit das Ambiente zerstören was man für viel Geld an den Mann bringen will. Es wäre doch gelacht, könnte man nicht die letzten Reste erhaltenswerten Elbufers mit Neuem umbringen.
Die FDP-Fraktion Altona spricht sich eindeutig gegen eine derartige Vergewaltigung aus. So etwas nicht mit uns.