100 Jahre Frauenwahlrecht

In Deutschland erlangten die Frauen nach der Novemberrevolution 1918 das freie und allgemeine Wahlrecht. Dies bedeutete einen Wendepunkt in der Geschichte, der sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt.

Das Wahlrecht für Frauen veränderte unsere Gesellschaft stark und bewirkte im Laufe der folgenden Jahrzehnte immer weitere Wahlmöglichkeiten für Frauen und Mädchen. Es ist die Grundlage für die Gesellschaft, in der wir heute leben. Doch immer noch müssen Frauen um Anerkennung und Lohngleichheit kämpfen, ihre Würde und ihr Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit verteidigen. Das Ringen um ein geschlechtergerechtes Zusammenleben bedeutet immer wieder aufs Neue, sich mit fast schon überwunden geglaubten Vorurteilen auseinander zu setzen. Der mühsam errungene Anspruch auf Freiheit und Gleichheit droht immer wieder infrage gestellt zu werden, noch bevor er umfassend verwirklicht werden konnte.

Umso wichtiger ist es, sich darauf zu besinnen, wie wichtig das allgemeine und freie Wahlrecht für eine funktionierende geschlechtergerechte Demokratie ist, wie unermüdlich dieses Recht von Frauen am Anfang des 20. Jahrhunderts gefordert und erstritten worden ist.

Wir danken an diesem besonderen Tag allen Vorkämpferinnen für das Frauenwahlrecht! Heute sind wir stolz, in einer liberalen Demokratie zu leben in der es selbstverständlich ist, dass Frauen als Abgeordnete in unseren Parlamenten arbeiten.

In der Bezirksversammlung Altona sind Katarina Blume und Alexandra Gräfin Lambsdorff Abgeordnete der FDP Fraktion und setzen sich in ihrer Arbeit für die Rechte der Frauen ein.