FDP-Fraktion will Altona zum Klimaschutz-Vorreiter machen – „Bürgern das Mitmachen erleichtern“

Die FDP lehnt Überlegungen in der Bezirksversammlung Altona ab, den „Klimanotstand“ auszurufen.

Dazu erklärt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende und klimapolitische Sprecher Wolf Achim Wiegand:

Der von Wissenschaftlern weltweit festgestellte menschengemachte Klimawandel erfordert entschlossenes Handeln aller am Umweltschutz beteiligten politischen Ebenen, so auch im Bezirk Altona. Die Verpflichtung zu handeln ergibt sich aus dem europäischen Unionsrecht, den deutschen Staatszielen und dem Grundgesetz. Wirksam sind Klimaschutzmaßnahmen aber nur, wenn sie von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden.
Wir Freie Demokraten treten Alarmismus oder dem Schüren von Ängsten dadurch entgegen, dass wir Politik und Verwaltung im Bezirk dazu verpflichten wollen, klimafreundliches Verhalten durch Anreize attraktiv zu machen. Das Bezirksamt Altona soll deshalb einen 5-Punkte-Sofortplan beschließen, der aus Politikmitteln finanziert wird.
Im Einzelnen schlägt die FDP vor:

  • eine Öffentlichkeitskampagne mit Anregungen für klimaneutrales Handeln im Alltag,
  • konsequentere klimafreundliche Umsetzungen im Bau- und Planungsrecht,
  • eine Klimaoffensive im bezirklichen Verkehr,
  • Verbesserungen des öffentlichen Raums im Sinne von Klimaschutz,
  • das Bezirksamt soll als Vorbild seinen ökologischen Fußabdruck weiter verringern.

Hier lesen Sie den Antrag:
Altona wirksam zum Klimaschutz-Vorreiter machen – mit Vernunft und Entschlossenheit ortsbezogen handeln!
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