Gemeinsame PM zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels

Altona verfügt über eine Reihe lebendiger Stadtteilzentren, wo man gern bummelt, sich mit Freunden trifft, essen geht und einkauft. Die Symbiose von Einzelhandel und Gastronomie bilden die Grundlage dieser kleinen Erlebniswelten. Stirbt der Einzelhandel, folgt die Gastronomie und umgekehrt. Hatten die Einzelhändler schon seit geraumer Zeit mit dem wachsenden Onlinehandel zu kämpfen, so trifft sie der nun andauernde Lockdown besonders hart und kann sie die Existenz kosten. Die Gastronomie würde folgen und unsere kleinen Erlebniswelten untergehen.

Wir Politiker vor Ort sind in der Pflicht, alles in unseren Händen Liegende zu tun, dies zu verhindern. Deshalb haben wir auf Initiative der FDP im Ausschuss für regionale Stadtteilentwicklung und Wirtschaft (ArSW) das Amt für Wirtschaftsförderung gebeten, zusammen mit den Vertretern des Handels, den Kammern und der Tourismuswerbung ein Hilfskonzept zu erarbeiten. Viele Vorschläge wurden zusammengetragen, darunter einige, die kurzfristig umsetzbar sind.

Für Letztere wollen wir möglichst schnell die erforderliche Finanzierung ermöglichen.

Dazu Rose Pauly, wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: „Null Umsatz, fehlende Öffnungsperspektiven lassen viele Kleinunternehmer verzweifeln. Wir dürfen nicht zulassen, dass Berliner Schlamperei in Sachen Impfen und Testen auf ihrem Rücken ausgetragen wird. Deshalb wollen wir die kurzfristig umsetzbaren Werbeaktionen, die in Rissen, Blankenese, Born Center und Waitzstraße entwickelt wurden, finanziell unterstützen, sobald die Geschäfte wieder öffnen dürfen. Ich appelliere an die Altonaer Bürger, diese Aktion durch vermehrtes Einkaufen vor Ort zu einem Erfolg zu bringen.“
Kontakt:
rosepauly@gmx.de
Mobil: 0151 14636961

Dazu Lars Boettger, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion GRÜNE:
„Altonas Einzelhandel hat extrem unter dem Lockdown und der unklaren Öffnungsstrategie zu leiden. Die Betriebe möchten jetzt Kampagnen entwickeln, um wieder auf sich aufmerksam zu machen. Die Politikmittel der Bezirksversammlung Altona stehen derzeit wegen der vorläufigen Haushaltsführung nicht zur Verfügung. Auch hat die Wirtschaftsförderung in Altona keine Budgets. Nur die Behörden verfügen im Rahmen der Corona-Soforthilfen über Geldmittel, daher setzen wir uns für eine schnelle Hilfe für unsere Altonaer Betriebe bei den Hamburger Behörden ein!“ Kontakt:
lars.boettger@hamburg.gruene.de
Mobil: 0172 – 4122323

Dazu Karsten Strasser, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:
„Die Corona-Krise bedroht auch in Altona die wirtschaftliche Existenz zahlreicher kleiner und mittlerer Einzelhandelsbetriebe. Wir wollen mit unserer fraktionsübergreifenden Initiative für eine finanzielle Förderung von Werbemaßnahmen unseren Beitrag leisten, dass in Zukunft eine attraktive Nahversorgung in Altonas Stadtteilen erhalten bleibt.“
Kontakt:
karsten.strasser@linksfraktion-altona.de
Mobil: 0151 – 50947643

Lesen Sie hier den gemeinsamen Antrag: /wp-content/uploads/2021/03/Schnelle-und-wirksame-Hilfe-fuer-den-Altonaer-Einzelhandel.pdf