Kein rechtsfreier Raum rund um die Virchowstraße!

Zum Schutz der Öffentlichkeit jetzt handeln und Pilotprojekt einrichten.

FDP Fraktion Altona fordert zusätzliche Straßensozialarbeit im Umfeld der Kontakt- und Beratungsstelle „Stay Alive“ für Drogenabhängige.

Dazu Katarina Blume, Vorsitzende der FDP Bezirksfraktion Altona und Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Integration, Gleichstellung, Senioren, Geflüchtete und Gesundheit:

„Politik und Verwaltung dürfen die Anwohner und Gewerbetreibenden in dieser immer schwieriger werdenden Situation nicht allein lassen!

Bei der letzten Sitzung des turnusmäßigen Runden Tisches „Stay Alive“ wurde von Anwohnern, Gewerbetreibenden, sowie den Vertretern der zuständigen Polizeiwache eine deutliche Belastungssteigerung durch Verkauf und Konsum von illegalen Substanzen mit allen Begleiterscheinungen im öffentlichen Raum in der Umgebung des Stay Alive festgestellt. Es ist Aufgabe von Verwaltung und Politik, dem entgegenzuwirken. Die Polizei hat konstatiert, dass ihre Eingriffsmöglichkeiten trotz erheblicher personeller Aufstockung begrenzt sind. Die Verstärkung der Straßensozialarbeit, konzentriert auf die umliegenden Straßen, könnte ein möglicher Lösungsansatz und damit eine Verbesserung für Anwohner und Gewerbetreibende darstellen.
Im Konsens mit den Betroffenen hat die FDP Altona die Finanzierung einer auf 2 Jahre befristeten Stelle für eine/n Straßensozialarbeiter/in als Forderung in einem Antrag eingebracht. Ziel ist es, die Situation in der Virchowstraße und dem umliegenden Gebiet zu entspannen. Nach Ablauf dieser Zeit soll evaluiert und die Ergebnisse dem Runden Tisch vorgestellt werden.

Das vor sechs Jahren von St. Pauli nach Altona umgezogene „Stay Alive“ ist ein Angebot für Drogenabhängige, die ihre mitgebrachten Drogen in einem geschützten Raum und unter ärztlicher Aufsicht konsumieren wollen. Der Handel mit Haschisch, Marihuana, Heroin und Co. ist auf dem Gelände der Einrichtung strikt untersagt. Benutzte Spritzen können gegen neue getauscht werden. Die Besucher können sich duschen, für kleines Geld zu Mittagessen und sich zu Themen wie Gesundheit, Arbeit und Familie beraten lassen. Die Einrichtung erfüllt eine wichtige gesundheitspolitische Aufgabe im Bezirk Altona und ist auf die Toleranz und Kooperation der umliegenden Anwohner und Gewerbetreibenden angewiesen.
Um den kontinuierlichen Austausch zwischen den Betroffenen zu gewährleisten, wurde ein Runder Tisch eingerichtet, der in regelmäßigen Abständen tagt. Ziel ist der Erhalt der Akzeptanz für die Einrichtung und das Bestreben, die Belastungen für die Anlieger nicht über das erträgliche Maß anwachsen zu lassen.
Bei der letzten Sitzung des Runden Tisches wurde eine deutliche Belastungssteigerung durch Verkauf und Konsum von illegalen Substanzen im öffentlichen Raum festgestellt.

Der Antrag der FDP Fraktion Altona wurde am 16.09.2019 im Ausschuss für Soziales, Integration, Gleichstellung, Senioren, Geflüchtete und Gesundheit einstimmig angenommen und wird am 26.9. in der Bezirksversammlung abgestimmt.

Katarina Blume
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
FDP – Fraktion Altona, Fraktionsvorsitzende, Vorsitzende Kreis Altona
Info@katarina-blume.de
Mobil: 0172-7188448

Lesen SIe hier den Antrag der FDP Fraktion:
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