Stärkung des stationären Einzelhandels in Altona – Wirtschaftsförderung in der Krise

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen FDP, SPD und CDU

Das Coronavirus ist nicht nur für uns alle, sondern auch für den ohnehin angeschlagenen standortgebundenen Handel eine massive Bedrohung. Auch hier in Altona!

Hygienevorschriften, Lockdown, hohe Krankenstände und ausbleibende Kundschaft setzen dem Einzelhandel zu. Viele Kunden verändern ihr Konsumverhalten hin zum Onlinekauf.

Bisher tragen alteingesessene Geschäfte, moderne Concept Stores und Einkaufszentren zum charmanten Mix in den Stadtteilen bei. In der Krise jedoch zieht der stationäre Einzelhandel, der bislang die Vielfalt der unterschiedlichen Stadtteile des Bezirks widerspiegelte, den Kürzeren.

Politische Unterstützung ist jetzt nötig!

Wir wollen mit den Interessenvertretern des Handels eine Öffentlichkeitskampagne zur Unterstützung des stationären Handels in Altona initiieren.

Das Ziel ist: Auch nach Corona sollen die Altonaer den Weg zurück in die Geschäfte finden.

Dazu Rose Pauly, wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Altona:
„Noch besitzt Altona eine Reihe attraktiver Zentren, belebt durch interessante Geschäfte, vielfältige Gastronomie und Märkte. Doch zunehmend sind Leerstände wegen Geschäftsaufgabe zu beobachten.

Dem wollen wir mit einer Öffentlichkeitskampagne entgegenwirken. Die Kampagne soll vom Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt sowie mit den Vertretern des Handels, der Handelskammer und der Hamburg Tourismus GmbH entwickelt werden. Dazu fordern wir eine Anschubfinanzierung aus Politikmitteln. Wir wollen unsere Bürger animieren, wieder vermehrt lokal einzukaufen.“

Dazu Patrick Müller-Constantin, SPD-Abgeordneter und Sprecher für regionale Stadtteilentwicklung und Wirtschaft:
„ Von Rissen über Blankenese bis in das Kerngebiet des Bezirks Altona und in die Schanze brauchen wir einen funktionierenden Einzelhandel. Damit dies auch in Zukunft so bleibt unterstützt die SPD Fraktion Altona den Antrag zu Wirtschaftsförderung. Es ist Zeit zu handeln, packen wir es gemeinsam an!“

Dazu Jonas Timm, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Die Corona-Pandemie verschlimmert die Situation in den Einkaufsstraßen und Stadtteilzentren enorm. Schon vor Ausbruch der Pandemie hatten insbesondere inhabergeführte Geschäfte und kleine Gastronomiebetriebe zu kämpfen. Um das Ladensterben im großen Stil noch abzuwenden, braucht es neue Ansätze. Eine zeitlich begrenzte Ausnahmeregelung für zusätzliche verkaufsoffene Sonntage, sobald die Pandemieentwicklung dies wieder zulässt, ist an dem Widerstand von Grünen und Linkspartei gescheitert. Was wir in Altona jetzt aber tun wollen: Den Geschäftstreibenden Hilfe zur Selbsthilfe zu gewähren. Mit einer vom Bezirk finanzierten und gemeinsam mit den Kaufleuten aus Altona entwickelten Kampagne möchten wir zum Kaufen vor Ort motivieren – support your local!“

Kontakt:
Katarina Blume
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
FDP – Fraktion  Altona
Fraktionsvorsitzende
Vorsitzende Kreis Altona
Info@katarina-blume.de
Mobil: 0172-7188448

Lesen Sie hier die Beschlussempfehlung: /wp-content/uploads/2021/03/Staerkung-des-stationaeren-Einzelhandels-in-Altona-–-Wirtschaftsfoerderung-in-der-Krise.pdf