Sternbrücke — Neue Ideen braucht die Stadt!

Stellungnahme Kreisverband Altona zur Sternbrücke

Die FDP Altona lehnt die von der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende favorisierte Entwurfsvariante ab. Schon jetzt sind mehrere Varianten im Spiel, somit muss die von Senator Tjarks und der DB dargestellte Alternativlosigkeit von Abriss der Bestandsbrücke und Neubau der Vorzugsvariante in Zweifel gezogen werden.

Dazu Katarina Blume, Kreisvorsitzende FDP Altona:
„Die Brücke wäre in der geplanten Ausprägung ein städtebaulicher Sündenfall. Der Entwurf ist überdimensioniert und wird sich auch in der ferneren Zukunft nicht in die Umgebung einfügen.

Der große Widerstand in der Altonaer Bevölkerung, in Fachkreisen und auch in der Bezirksversammlung zeigt, welch übergeordnete Bedeutung das Projekt für das Quartier, wie auch für die gesamte Stadt hat.

Auch wenn es den Plangeber schmerzt und möglicherweise den Bau verzögert, jetzt muss ein Schritt zurück gemacht werden: Wir fordern einen neuen ideenoffenen Wettbewerb mit umfassender Bürgerbeteiligung. Nur so wird Akzeptanz für das Projekt zu erreichen sein.

Weitere Varianten müssen entwickelt werden, die neben der Zweckmäßigkeit eines Brückenkonstrukts die Anforderungen an gelungene Stadtentwicklung stärker in den Fokus nehmen.

Politische Entscheidungen müssen für Bürger immer nachvollziehbar sein!“

Kontakt:
Katarina Blume
Abgeordnete der FDP- Fraktion Altona
Fraktionsvorsitzende
Kreisvorsitzende Kreis Altona
Wiss.Referentin im Team Katja Suding MdB
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Mobil: 0172/7188448