Weiterer Stresstest für den Hamburger Westen – Neue Pläne für die Bebauung der Flottbeker Marktfläche müssen jetzt auf den Tisch!

Der im Hamburger Westen sehr beliebte Wochenmarkt (mittwochs und sonnabends) wurde vor einigen Jahren im Rahmen eines Flächentauschs verlagert. Als Ausgleich erhielt der Discounter Aldi eine städtische Fläche an der Osdorfer Landstraße in Groß Flottbek, direkt an der dortigen Marktfläche. Eine Win-Win Situation, denn im Gegenzug finanzierte der Lebensmittelkonzern die Umgestaltung und Renovierung des Wochenmarktgeländes.
Nach der letzten Umgestaltung im Jahr 2007 steht jetzt möglicherweise die nächste Veränderung für den Flottbeker Markt an.

Dazu Katarina Blume, Fraktionsvorsitzende FDP-Altona:
„Nachdem die Vorstellung des geplanten Projekts im gestrigen Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona kurzfristig auf Bitte des Vorhabenträgers zurückgezogen wurde, stochert die Bezirkspolitik weiter im Nebel. Bekannt ist bisher nur, dass die Pläne des Projektentwicklers dem Amt schon länger vorliegen! Jetzt will der Vorhabenträger die erhitzte Gerüchteküche im Quartier nicht weiter befeuern und bietet in einer Stellungnahme an, seine Ideen und Planungsansätze zunächst den interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern, sowie den Marktleuten in einem geeignetem Rahmen vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Der Flottbeker Markt zeichnet sich durch seine Weitläufigkeit und ein vielfältiges Angebot aus. Wenn jetzt Anlieger, Marktbesucher und Marktbeschicker erneut über einen langen Zeitraum mit starken Einschränkungen belastet werden, muss die Umgestaltung im Ergebnis eine bedeutende Aufwertung der Aufenthaltsqualität für den Flottbeker Markt mit sich bringen.

Auch muss das Projekt im Kontext mit zahlreichen Großprojekten gesehen werden. Baustellen, welche die Stadtteile Flottbek, Othmarschen und Bahrenfeld zeitgleich aushalten müssen. Dazu kommen der Bau des A7- Deckels, der Bau der Fernwärmetrasse, der Neubau des AK Altona und die Sanierung der Elbchaussee. Insofern bedarf es einer zeitlichen Koordinierung aller Planungen, sowie eine erkennbare Aufwertung des bestehenden Marktes.“

Für die FDP-Fraktion sind die breite Akzeptanz der Anwohner, Marktbeschicker und Marktnutzer aus den Stadtteilen, nach intensiver Bürgerbeteiligung Grundvoraussetzung für die Zustimmung der Planung. Insofern begrüßen wir es, dass der Investor jetzt Gespräche mit den Betroffenen aufnehmen wird.“

Kontakt:
Katarina Blume
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
FDP – Fraktion Altona
Fraktionsvorsitzende
Vorsitzende Kreis Altona
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team Katja Suding MdB
Info@katarina-blume.de
Mobil: 0172-7188448